Berufliche Orientierung
«Herauszufinden, wozu man sich eignet und eine Gelegenheit zu finden, dies zu tun, ist der Schlüssel zum Glücklichsein.»
John Dewey
Gemeinsam zur passenden Bildungs- und Berufswahl
Der Zyklus 3 bzw. die Sekundarstufe I bildet die Verbindung zwischen der obligatorischen Schulzeit und den weiterführenden Ausbildungswegen. Die berufliche Orientierung ist ein verbindlicher Bestandteil des Lehrplans 21 und ein wichtiger Schwerpunkt der Sekundarstufe I. Gemeinsam mit den Eltern, dem Berufs- und Informationszentrum (BIZ) und den Lehrbetrieben begleiten wir die Jugendlichen bei ihrer Bildungs- und Berufswahl. Die Schüler:innen sollen ihre eigenen Interessen sowie ihre Stärken und Fähigkeiten kennenlernen, verschiedene Bildungswege erkunden und letztlich eine fundierte Bildungs- und Berufswahl treffen können.
Weiterführende Informationen für Eltern finden Sie hier.
Berufswahlfahrplan
Der Berufswahlfahrplan unterstützt die Schüler:innen bei ihrer Berufswahl. Er zeigt die einzelnen Schritte auf und gibt einen Überblick über die wichtigsten Termine und Aufgaben.
7. Klasse – Interessen und Stärken entdecken
Die Schüler:innen setzen sich mit ihren Interessen, Fähigkeiten und Zukunftsvorstellungen auseinander. Sie lernen verschiedene Berufsfelder kennen und erhalten erste Einblicke in die Berufs- und Bildungswelt.8. Klasse – Berufe erkunden und Erfahrungen sammeln
Die Jugendlichen informieren sich über Berufe und Ausbildungswege. Sie besuchen Informationsveranstaltungen und sammeln im Rahmen von Schnupperlehren erste Erfahrungen in der Arbeitswelt. Dabei reflektieren sie ihre Eindrücke und konkretisieren ihre beruflichen Vorstellungen.9. Klasse – Entscheidungen treffen und den Übergang gestalten
Im letzten Schuljahr steht die konkrete Berufswahl im Mittelpunkt. Die Schüler:innen bewerben sich für Lehrstellen und bereiten sich auf den Übertritt in die nächste Ausbildungsphase vor. Dabei werden sie von Lehrpersonen, Eltern und Fachpersonen begleitet.Hinweise zur Schnupperlehre
Schnupperlehren sind ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Orientierung. Wenn möglich finden sie während der unterrichtsfreien Zeit statt. Da die Angebote der Betriebe unterschiedlich organisiert werden, gelten an der Oberstufenschule folgende Regelungen:- Schnuppertage (1–2 Tage) und Schnupperwochen (3-5 Tage) werden der Klassenlehrperson über Pupil Connect möglichst frühzeitig gemeldet. Die Mitteilung enthält den Zeitraum, den Betrieb sowie die Berufsbezeichnung.
- Ab drei Schnuppertagen beziehen die Schüler:innen vorher bei ihrer Klassenlehrperson das Schnupper-Set in Papierform.
- Nach Abschluss der Schnuppertage reichen die Schüler:innen der Klassenlehrperson unaufgefordert die Bestätigung des Betriebs («Bericht Schnupperlehr-Betrieb») bzw. nach Schnupperwochen das ausgefüllte Schnupper-Set ein.
- Die Klassenlehrpersonen regeln die Details mit ihren Schüler:innen.
- Für das Nacharbeiten des verpassten Unterrichtsstoffs sind die Schüler:innen selbst verantwortlich. Bei Prüfungen, Abgabeterminen oder anderen wichtigen schulischen Anlässen nehmen sie vorgängig mit den betroffenen Lehrpersonen Rücksprache.
Weiterführende Informationen
- Berufswahl und Ausbildungswege (Berufs- und Informationszentrum)
- Berufsbildung (Bildungsdirektion)
- Berufsberatung (Informationsportal Schweiz)
- Lena (Lehrstellenportal Kanton Bern)
- Yousty (Lehrstellenportal Schweiz)